Mit eM Client 11 ist die neue Hauptversion des E-Mail-Programms für Windows und macOS erschienen. Das Update bringt neue Funktionen für die tägliche Arbeit mit E-Mails, erweitert Kalender und Regeln und modernisiert den technischen Unterbau. Ein Schwerpunkt liegt auf zusätzlichen KI-Werkzeugen – aber auch ohne diese gibt es zahlreiche praktische Neuerungen.
Wer mehrere E-Mail-Konten verwaltet, kann diese jetzt mit unterschiedlichen Kontofarben kennzeichnen. So lässt sich leichter erkennen, in welchem Konto gerade gearbeitet wird. Wichtige Nachrichten können außerdem oben in der Nachrichtenliste angepinnt werden, damit sie zwischen neu eingehenden E-Mails nicht aus dem Blick geraten.
Für die Organisation von Korrespondenz gibt es eine weitere nützliche Option: Antworten lassen sich im selben Ordner wie die ursprüngliche Nachricht speichern. Gerade bei projekt- oder kundenbezogenen Ordnern hilft das, zusammengehörige Nachrichten an einem Ort zu halten. Auch lässt sich nun festlegen, welche Konten in die gemeinsamen, kontenübergreifenden Ordner einbezogen werden.
Die neue Befehlspalette erleichtert den Zugriff auf Funktionen per Tastatur. Zusätzlich können die Werkzeugleiste in der Nachrichtenansicht und die Benachrichtigungen stärker an die eigene Arbeitsweise angepasst werden.
Die bereits vorhandene KI-Unterstützung wurde deutlich erweitert. Der Schreibassistent ist jetzt direkt in das Fenster zum Verfassen einer Nachricht integriert. Ein persönlicher Schreibstil und zusätzliche Vorgaben können dabei helfen, Entwürfe besser an die eigene Kommunikation anzupassen.
Hinzu kommen unter anderem:
Der neue KI-Assistent kann außerdem beim Auffinden und Organisieren von Nachrichten sowie beim Erstellen von Antwortentwürfen unterstützen. Über die Unterstützung des Model Context Protocol, kurz MCP, lassen sich externe KI-Assistenten mit eM Client verbinden und für ausgewählte Aktionen im Postfach einsetzen. Neu ist auch die Möglichkeit, einen eigenen KI-Anbieter über einen eigenen API-Schlüssel einzubinden.
Welche KI-Funktionen genutzt werden können, sollte bei der Auswahl der Lizenz berücksichtigt werden: Bei den von uns angebotenen Jahresabonnements ist die KI-Einbindung enthalten, bei den Kaufversionen wird sie über ein zusätzliches KI-Addon angeboten.
Auch die Regeln zur automatischen Verarbeitung von Nachrichten wurden überarbeitet. Ihre Erstellung und Bearbeitung ist vereinfacht worden; eine Regelbibliothek ergänzt die Verwaltung. Regeln können zudem beim Archivieren oder regelmäßig im Abstand von zehn Minuten ausgeführt werden. Ergänzend ist eine KI-gestützte Erstellung anhand einer Beschreibung in natürlicher Sprache möglich.
Damit bietet die neue Version mehr Möglichkeiten, wiederkehrende Arbeitsschritte im Postfach zu automatisieren.
Im Kalender können mehrere Zeitzonen angezeigt werden. Das erleichtert die Terminplanung mit Kontakten in anderen Ländern. Für Termine und Aufgaben sind mehrere Erinnerungen möglich, ganztägige Termine bleiben über den gesamten Tag sichtbar, und der Organisator eines Termins wird im Kalender angezeigt.
Mit dem neuen Dienst eM Sync lassen sich Einstellungen und Konten geräteübergreifend synchronisieren. Für Microsoft-365-Konten kommt die Unterstützung von Microsoft Graph hinzu. Außerdem erweitert eM Client 11 die integrierten Chatmöglichkeiten um das Matrix-Netzwerk.
Neben den sichtbaren Funktionen wurde auch die technische Grundlage aktualisiert. eM Client 11 unterstützt ARM- und x64-Prozessoren nativ und verwendet einen erneuerten Chromium-Unterbau zur Darstellung von Nachrichten. Unter Windows kommt ein MSIX-Installer hinzu. Die macOS-Version erhält außerdem Unterstützung für die Spotlight-Suche und AppleScript.
Die neue Version können Sie auch bei uns erwerben. Auf unserer eM-Client-Seite finden Sie die Lizenzmöglichkeiten für Privatpersonen, Selbständige sowie Unternehmen und Organisationen – wahlweise als Kaufversion oder Jahresabonnement. Für die Desktopversion steht außerdem eine 30-tägige Testphase mit vollem Funktionsumfang zur Verfügung.
eM Client 11 erweitert nicht nur die KI-Funktionen. Kontofarben, angepinnte Nachrichten, flexiblere Regeln und zusätzliche Kalenderoptionen setzen ebenso bei alltäglichen Arbeitsschritten an. Damit richtet sich das Update sowohl an Nutzer, die KI-Unterstützung einsetzen möchten, als auch an diejenigen, die vor allem ihre E-Mails und Termine übersichtlicher organisieren wollen.
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