Schon gewusst: CGI-Debugger

21.10.2015 von Markus Hagge (Kommentare: 0)

IDer CGI-Debuggern der Reihe "Schon gewusst" veröffentlichen wir regelmäßig Beiträge, die sich mit Hintergründen oder vielleicht nicht ganz so offensichtlichen Themen / Aspekten rund um Webhosting befassen. Dieses mal geht es um unseren CGI-Debugger.

Welcher Web-Entwickler kennt das nicht - irgendwas läuft nicht so wie es will, wirft eine Fehlermeldung (im besten Fall die 500 - interner Serverfehler, die für so gut wie alles stehen kann), man selber weiß aber nicht, woran es liegt. Stunden später stellt sich dann heraus, man hat irgendwo an entscheidender Stelle ein Komma falsch gesetzt. Oder: eine .htaccess-Weiterleitung, die optisch absolut richtig aussieht führt immer wieder zu einem "404 - Seite nicht gefunden" - an der Stelle, wo die Weiterleitung hingeht befindet sich aber der richtige Inhalt (Übersehen hat man einen kleinen lästigen Schreibfehler)...

In diesen Fällen kann der CGI-Debugger ein hilfreiches Tool sein.

Wenn man nicht gerade seinen eigenen Webserver administriert hat man im Normalfall keinen Zugriff auf die Logfiles des Servers (evtl. auf die Auswertungen des Apachen, so wie bei uns möglich). Error-Logs oder ähnliches liegen aber normalerweise in einem nicht zugänglichen Bereich. Mit dem dem CGI-Debugger (erreichbar über den entsprechenden Menüpunkt im Kundenmenü, enthalten in allen scriptfähigen Tarifen) ist dieses aber trotzdem möglich. Hier können Sie einsehen, was der Webserver evtl. als genauere Fehlermeldung zu ihrem Problem ausgibt und finden so die Fehlerursache in vielen Fällen weit schneller als durch mühseliges "Try and Error".

Zusätzlich ist es möglich, das Slow-Query-Log des MySQL-Servers einzusehen. Wenn Sie Performanceprobleme mit ihrer Datenbank haben finden Sie auf diesem Weg evtl. die Ursache dafür - MySQL-Abfragen, die besonders viel Zeit benötigen.

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