Deaktivierung SMTP-after POP zum 02.09.2013

31.07.2013 von Markus Hagge (Kommentare: 0)

Zur Überprüfung der Zugangsdaten beim Versand von E-Mails gibt es zwei unterschiedliche Verfahren, "SMTP-Auth" und "SMTP-after-POP". Während beim modernen Standardverfahren "SMTP-Auth" explizit die Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort am Postausgangsserver erfolgt, geschieht dies beim veralteten "SMTP-after-POP" nicht. Hier ist ein Versand möglich, wenn zuvor eine Anmeldung am Posteingangsserver mit den Zugangsdaten erfolgt ist. Unser E-Mail-System merkt sich dabei die entsprechende IP-Adresse und erlaubt für einen gewissen Zeitraum das Versenden von Nachrichten ohne weitere Authentifizierung am Postausgangsserver.

Bedingt durch die technische Besonderheit von SMTP-after-POP ergeben sich für uns als Provider im täglichen Betrieb leider immer wieder erhebliche Probleme bei der SPAM-Bekämpfung. Da keine eindeutige Authentifizierung erfolgt, ist ein E-Mail-Versand auch unbefugten Dritten möglich, wenn temporär dieselbe IP-Adresse genutzt wird - beispielsweise über ein öffentlich zugängliches oder nicht gesichertes Netz.

Das weitere Bereitstellen von SMTP-after-POP ist uns daher in Zukunft nicht mehr möglich und wir bitten um Ihr Verständnis, das Verfahren ab dem 02.09.2013 nicht mehr zum Versand von E-Mails anzubieten. Sollten Sie derzeit noch SMTP-after-POP nutzen, ist ein Umstieg auf das moderne und sichere SMTP-Auth erforderlich. In der Regel ist dies mit wenigen Konfigurationsänderungen in ihrem Mail-Programm getan.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.

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